Naturmöbel Manufaktur
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Warum sind unsere Möbel biologisch und ökologisch ?

 

Unsere Möbel sind:

  • stabil, langlebig und dauerhaft (siehe unseren Link "Qualität")
  • massiv Holz aus nachhaltigem, zertifizierten Anbau
  • vollständig von uns in Spenge hergestellt
  • natürlich geölt
  • Schadstoffgeprüft durch die LGA Nürnberg

Holz:

Möbel dürfen nach DIN 68871 nur dann als massiv bezeichnet werden, wenn alle Teile aus der angegebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind. Nur bei den konstruktiven Teilen wie Rückwänden, Schubkastenböden und Schubkastenzargen werden Ausnahmen gemacht. Diese dürfen aus Sperrholz sein, alles andere ist ausnahmslos aus gewachsenem Holz zu fertigen.

Das ist bei uns der Fall.

Die Holzarten Buche, Eiche und Erle sind langsam wachsende, einheimische Laubholzarten.

Das von uns verwendete Holz stammt aus nachhaltiger FSC- und PEFC-zertifizierter Herstellung.



Die Wälder in Deutschland werden seit mehreren Jahrhunderten nachhaltig bewirtschaftet, gleichzeitig hat der deutsche Wald konstant Zuwachs. Weiterhin sind die Transportwege von meinen Lieferanten zu mir recht kurz. Das sind zwingende Gründe für mich, Holz aus Deutschland und angrenzenden Ländern zu kaufen.

Die Ursprungswälder unserer eingesetzten Hölzer stammen aus Regionen, welche von der Tschernobyl-Wolke verschont blieben, also keinesfalls aus der Ukraine und Weißrussland (die große Holzexporteure sind).

Unsere eingesetzten Holzplatten und das Sperrholz sind verleimt. Der dafür eingesetzte Leim ist der sog. "Weißleim", ein auf PVAC  (Poly Vinyl Acetat) als Bindemittel basierender formaldehydfreier Dispersionsleim auf Wasserbasis. Der Leim ist durch das renommierte IFT Rosenheim zertifiziert.

Oberflächenbehandlung:

Unsere Möbel werden mit einer Komposition aus 90% reinen, härtenden Pflanzenölen (aus dem Lebensmittelbereich) und 10% Leinöl-Firnis behandelt.

Weitere Inhaltsstoffe (wie Dufststoffe, welche sensibilisierend wirken können, Lösungsmittel, Streckmittel und dergleichen) verwenden wir nicht.

Zur Sicherstellung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit unserer Möbel haben wir zwei Langzeitprüfungen(bei der LGA in Nürnberg durchführen lassen.

In beiden Fällen wurden Pflanzenöl-typische Emissionen gemessen, welche gesundheitsneutral sind. Weitere, häufig in Holzölen vorkommende Stoffe wie Benzol, Blei u.ä. wurden weder im Möbel noch in unserer Ölprobe festgestellt.

Interessant finde ich diesen Test der Zeitschrift "Öko-Test".Die Ergebnisse finde ich persönlich nicht vertrauenserweckend, weswegen wir überhaupt darauf gekommen sind, unser Holz ausschließlich mit Leinöl-Firnis zu ölen. (Ohne Kobalt, Kohlenwasserstoffe, Benzol, Blei, Terpene und sonstigen Dingen, die ich nicht in meinem Wohnraum haben will).

(bitte auch mal nach "Blei, Benzol Holzöl", nach "Zitrusöl in Holzöl" oder "Schädlichkeit von Balsamterpentinöl im Holzöl" googeln; Und dann mal auf die Inhaltsstoffe üblicher Holzöle gucken. Da kann´s einem schon schlecht werden) 

Daher lieber etwas ganz Natürliches, auch wenn´s etwas länger zum trocknen braucht und "nur" nach Leinöl riecht.

geprüfte Holzmöbel

AuchWikipedia.de weiß zu berichten (wir zitieren hier auszugsweise):

"Stiftung Warentest bewertet die ökologischen Eigenschaften von Leinölfirnis sehr positiv:

  • Energieverbrauch = gering
  • Ressourcenverbrauch = gering
  • Umweltbelastung durch Schadstoffe = gering
  • Ausbesserungsfähigkeit = sehr gut
  • Entsorgung = gut
  • Gesundheit = gut

(...)Leinöl(Leinsamenöl) ist ein Pflanzenöl, das aus Leinsamen, den reifen Samen von Flachs (Linum usitatissimum), gewonnen wird. Als Rohleinöl (rohes Leinöl) bezeichnet man Leinöl, dem keine anderen Öle oder sonstigen Stoffe zugesetzt sind. Neben dem Flachs werden auch andere Lein-Arten (Gattung Linum) zur Ölgewinnung verwendet.(...)

(...)Leinöl ist ein natürlicher Holzschutz und wird seit Jahrhunderten für die Imprägnierung von Holz (z. B. Fachwerk, Fenster, Türen, Holzfassaden), Putz, Stuck, Mauerwerk und Terracotta verwendet.(...)

(...)Der Begriff Firnis wird nicht immer gleich benutzt, aber normalerweise ist es ein gekochtes Öl (voroxidiert), welchem schon Trockenstoffe (Sikkative) hinzugesetzt wurden.(...) "

In unserem Fall ist das verwendete Sikkativ Mangan octoat, welches von der Bundesregierung als gesundheitsneutral eingestuft wird.

Der einzige Nachteil des Leinöl-Firnis ist die in flüssiger Form zeitlich begrenzte Haltbarkeit, was bei einem Naturöl auch nachvollziehbar ist, aber eigentlich für uns keine Rolle spielt, da wir das Öl nicht lange lagern. Für die industrielle Produktion liegt ein weiterer Nachteil, sogar als  k.o.-Kriterium, in der langen Trocknungsdauer (wir geben unseren behandelten Hölzern mind. 48 Stunden), denn die Industrie hat für so etwas keine Zeit.

Der Vorteil unserer Oberflächenbehandlung liegt einerseits darin, dass sie selbst höchsten Maßstäben nach einem gesundheitsverträglichem Oberflächenschutz genügt. Zum Anderen bietet unsere Oberflächenbehandlung einen sehr hochwertigen und dauerhaften Schutz der Möbel. Da unser Leinöl, anders als normalerweise üblich, nur mit einem sehr geringen Lösemittelanteil auskommt, trocknet es zwar recht langsam, hält aber einen sehr hohen Festkörperanteil. Daraus resultiert eine äußerst widerstandsfähige Oberfläche, die dem Möbel einen dezenten, matt schimmernden Glanz verleiht.

 

Nachbehandlung :

Grundsätzlich nutzt sich unser Holzöl nicht schnell ab, eine Nachbehandlung ist normalerweise erst nach vielen Jahren nötig, wenn überhaupt.

Sollten aber irgendwann Gebrauchspuren zu erkennen sein, können unsere Möbel mit etwas Schleifpapier angeschliffen und ansatzlos mit handelsüblichen Holzölen (am Besten Leinöl-Firnis) oder sogar Sonnenblumenöl aus Ihrer Küche nachgeölt werden.

Eine kleine Exkursion:

Lack vs. Holzöl

Lack versiegelt eine Holzoberfläche, so daß das Holz nur noch wenig atmen kann. Es kann also schlecht Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen und wieder abgeben.

Wird eine lackierte Oberfläche beschädigt, so kann sie nur schwerlich einigermaßen ordentlich repariert werden kann. Handelt es sich um ein paar oberflächliche Kratzer, dann fängt sich in diesen lediglich der Schmutz, was nur etwas unschön ist. Geht die Beschädigung tiefer, wird der Lack um die Beschädigung herum weiter abplatzen; Durch die beschädigte Stelle schneller eindringende Luftfeuchtigkeit beschleunigt diesen Prozeß.

Gucken Sie sich am Besten mal einen einige Jahre alte, lackierte Tischplatte im Sonnenlicht an. Grauslich.

Lackierte Oberflächen laden sich statisch auf, sie verhalten sich wie Kunststoff. Naja, Lack ist ja auch Kunststoff. Statische Aufladung bei Möbeln kann kein Mensch leiden, der Staubwischen muss.

Eine mit Ölen und Wachsen behandelte offenporige Holzoberfläche ist gegen Kratzer und Beschädigung ähnlich gut geschützt wie eine versiegelte und das Holz behält seine guten Eigenschaften. Zudem ist eine beschädigte geölte Oberfläche sehr einfach zu reparieren und sogar das komplette Möbel sehr einfach "runderneuerbar".

"HOLZ TÖTET BAKTERIEN"

Eine neue, vom Technologischen Institut Kopenhagen durchgeführte Untersuchung weist nach, dass Schneidebretter aus Holz viel hygienischer sind als Kunststoffbretter.

Das Labor des Technologischen Instituts in Kopenhagen liefert nun einen bedeutsamen Beitrag zu der Debatte über Bakterien in unseren Lebensmitteln; Und hier gibt es gute Neuigkeiten für Holzliebhaber: Das Labor hat nämlich einige der unangenehmsten und gesundheitsschädlichsten Bakterien untersucht, die mit Salmonellen, Listeria und Milzbrand verwandt sind. Man hat die Überlebenschancen der Bakterien auf Schneidebrettern aus Massivholz bzw. Plastik und rostfreiem Stahl verglichen.

Zu Beginn der Versuche werden 10 Mio. Bakterien auf jedem der verschiedenen Schneidebretter ausgesetzt. Es zeigt sich dann, dass die Bakterien auf Schneidebrettern aus Plastik und rostfreiem Stahl deutlich bessere Überlebenschancen haben: Nach zwei Stunden leben auf den Plastik- und Stahlbrettern noch 300.000 bis 500.000 Bakterien, und selbst nach 5 Stunden lassen sich noch tausende von aktiven Bakterienspuren nachweisen.

Auf Holzschneidebrettern verschwinden die Bakterien hingegen in einem sehr hohen Tempo. Nach zwei Stunden sind 99,9% der Bakterien tot und in einigen Fällen ist schon nach einer Stunde keine Spur von Bakterien auf den Holzbrettern mehr zu finden. Auf Holz werden offensichtlich Bakterien getötet.

Hierdurch werden frühere Untersuchungen, die u.a. in den USA (Institut für Lebensmittel der Universität Michigan) und in Deutschland (Biologische Bundesanstalt Braunschweig) durchgeführt worden waren, bestätigt.

Massivholz ist seit tausenden von Jahren für die Aufbewahrung und Zubereitung von Speisen benutzt worden. Die neuesten Forschungsergebnisse bestätigen nun, dass das ureigene Material der Natur auch das am besten geeignete ist, wenn es um eine gute Hygiene geht.